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Der nächste Hilfstransport geht auf die Reise

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Am vergangen Mittwoch, den 26. Juli 22017 haben wir im Kreise lieber Mitglieder, Spender und Freunde der Kamerun-Hilfe den nächsten Hilfsgütertransport auf seine 7500km weite Reise nach Afrika verabschiedet.

01Über 8 Monate lang haben wir mit vielen eifrigen Helfern die 2 Überseecontainer auf mit Hilfsgütern für unsere Krankenstation und das Ausbildungszentrum gefüllt, die jetzt gemeinsam mit 1 LKW und 1 Krankenwagen verschifft werden.

Wir danken allen unermüdlichen Helfern, die den Verein und Alphonse Yombi in seiner unermüdlichen Tätigkeit für sein Heimatland unterstützen, sei es durch Abholen der Spenden oder deren Entladung und anschießende Beladung in die Container, sei es durch finanzielle oder moralische Unterstützung.

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Eine schöne Gelegenheit für alle Helfer und Helferinnen ins Gespräch zu kommen. Natürlich stehen die Themen Kamerun, soziales Engagement, Entwicklungshilfe, Migration, Flüchtlingshilfe etc. im Mittelpunkt der Themen. Vorstandsvorsitzender Heinz Gerhards brachte es mit den Worten „Wir tun eigentlich das, was die Politik fordert, mit zahlreichen Projekten gibt die Organisation den Menschen vor Ort die Chance, einen Beruf zu erlernen“.

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IMG_2419  IMG_2418Vereinsmitglieder Katrin Weber, Heidrun Lutz mit Spenderin Susanne Neumann, Physiotherapeutin Aachen mit Freudin (von li.), sowie Julius Lutz, Klaus Lutz und Norbert Weber im Gespräch.

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In diesem Jahr befinden sich u.a. eine Abkantmaschine (s.Bild), eine Metallbiegemaschine, eine Standbohrmaschine und ein Tischfräse darin, die Hilfsprojekte „Metallwerkstatt“ und „Schreinerei“ aufstocken werden.

Noah, der örtliche Ausbilder und seine Schüler werden dankbar sein, denn diese Geräte werden ihnen helfen, Ihre Fähigkeiten auszubauen, um Tore, Geländer, Mülleimer, Fenstergitter, Türen, Stühle, Schränke, Schreibtische etc. herzustellen.Norbert Weber, als Vereinsmitglied und Experte für den Senior Export Service (SES) in Bonn, wird nach Ankunft der Container ebenfalls nach Kamerun reisen, um die Einheimischen wieder mit Rat, Tat, Energie und Motivation zu unterstützen. Und wir können sicher sein, dass alle Maschinen fachgerecht montiert und bedient werden.

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Viele Handbohrmaschinen, Winkelschleifert und ganze Werkzeugkisten mit Kleinwerkzeug bringen uns Spender von Nah und Fern vorbei. Oft können sie sich nur schwer davon trennen und sind zumindest froh, dass diese in Kamerun noch gute Dienste tun werden.

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Ganz besonders freuen wir uns über einen gespendeten LKW von Peter Behrens, Behrens Gartengestaltung in Aachen – wir konnten unser Glück erst kaum fassen, doch er hat es wahr gemacht! Der LKW wird in Kamerun beim Transport von Bau- und Arbeitsmaterialien gute Dienste leisten, denn das zur Verarbeitung benötigte Metall und Holz muss ja auch abgeholt und die Werkstätten transportiert werden. Hierzu stand bisher kein geeignetes Fahrzeug zur Verfügung und so gestaltete sich die Materialbeschaffung und die Auslieferung der gefertigten Möbel oft als schwierig, teuer und langwierig. Das wird sich nun ändern. Vielen Dank, Peter Behrens. (Photo links, Mitte).

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Darüber hinaus haben uns 3 private Spender einen Krankenwagen überlassen!!! Die medizinische Versorgung in Kamerun ist immer noch mangelhaft – auch die Erst- und Grundversorgung – und so sind wir sicher mit dem Rettungswagen große Hilfe leisten zu können. Zunächst nutzt Alphonse Yombi ihn als Redebühne:

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Er ist immer wieder überwältigt von der Hilfsbereitschaft der Menschen in Deutschland ihn in seiner Arbeit für sein Heimatland zu unterstützen. „Wenn man so viel Glück hatte wie ich im Leben, muss man den Menschen etwas zurückgeben“. Er ist sichtlich bewegt und andächtig lauschen alle Anwesenden seinen Worten:

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Mit dem Krankenwagen gehen Krankenbetten, Rehageräte, Rollstühle, ein weiteres Ultraschallgerät, ein C-Bogen/Röntgengerät sowie ein Labormikroskop, eine Zentrifuge und ein Photometer mit auf die Reise. So können wir helfen, dass die Krankenstation zur festen Anlaufstelle für behandlungsbedürftige Menschen wird. Es ist unglaublich, doch in Kamerun kommt immer noch 1 Artz auf 5000 Menschen. Das muss man einfach helfen!

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„Wie lange dauert denn die Schiffsreise bis Kamerun“, werden wir oft gefragt. „Mindestens drei Wochen, doch genau lässt sich das nicht voraussagen, denn der Hafen von Douala ist groß und wird viel angefahren. Je nach Wetter, Betrieb und Gezeiten müssen die Schiffe auch schon einmal bis zu 10 Tage vor dem Hafen ankern und warten. Vor zwei Jahren, war der Hafen z.B. „eingesandet“ und der Wasserstand zu niedrig um eine Einfahrt zu gewähren. Man musste warten, bis die Flut den überschüssigen Sand weggespült hatte. Doch das ist immer noch besser, als im Hafen auf die Verzollung zu warten, denn dort kostet jeder Tag Geld!

Doch die glücklichen und vor allem hoffnungsvollen Augen der Menschen im Ausbildungszentrum, entschädigt immer wieder aufs Neue für alle Mühen.  Außerdem – Vereinsarbeit für Afrika ist „Geduldsarbeit“ … Sobald der Hilfstransport gut angekommen ist, werden wir darüber berichten.

Hier noch ein Link zu einem sehr schönen Bericht über den Tag und die Aktion aus den Aachener Nachrichten vom 02.08.2017:

http://www.aachener-nachrichten.de/lokales/aachen/alphonse-yombi-sammelt-in-aachen-spenden-fuer-kamerun-1.1684116

 

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