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Wir tun es wieder!

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Zu Beginn des neuen Jahres wollen wir wieder einen Hilfstransport auf den Weg nach Kamerun schicken! Zwei Hochseecontainer, die uns die Firma Heinrich Klumpen & Söhne aus Nettetal gespendet hat, stehen auf dem Gelände der Firma Weber Metallgestaltung in Aachen bereit zum Beladen mit Sachspenden. Diese dürfen wir wieder in der Halle der Firma Medicor lagern bis es so weit ist.  Ein ganz großes Dankeschön an alle Firmen für Ihre Unterstützung.

 

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In erster Linie soll die neue Krankenstation mit medizinischen Geräten und Material für die Schlosserei ausgestattet werden. Stefan Soiron aus dem Centrum für Gesundheit in Prävention in Aachen hat uns bereits Reha-Geräte überlassen. Wir freuen uns sehr:

 

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Es lässt ihm keine Ruhe…

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und daher zieht es Norbert Weber nach nur 8 Wochen in Deutschland, erneut nach Kamerun in das Ausbildungszentrum zurück. Zu viele Ideen und Gedanken hat er noch im Kopf, die ihm keine Ruhe lassen und die er unbedingt umsetzen möchte. Also fliegt er kurz entschlossen mit 50 kg Übergepäck zurück nach Yaoundé : Kabelrollen, Baubeschläge, Stichsäge, Akkuschrauber, Schrauben, Drähte, Klemmen, Bleche und Profile – bringt Norbert mit, um Fertigzustellen, was er bei seinem ersten Aufenthalt nicht mehr schaffen konnte: da sind z.B. noch zwei defekte Maschinen, die er jetzt mit den nötigen Ersatzteilen reparieren kann. Und auf keinen Fall das Dach vergessen: ein langer tragender Balken muss unbedingt gefertigt und angebracht werden. Er macht gar nicht erst den Versuch zu verbergen, dass er ein Perfektionist ist…

Auch Arbeitsschutz und Brandschutz werden ganz groß geschrieben:

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Afrika hautnah

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Afrika hautnah

haben Katrin und Norbert Weber Inhaber der Firma Weber Metallgestaltung in Aachen www.weber-metallgestaltung.de während drei intenisiver Wochen im Juli 2016 erlebt!

Sie haben unser Partnerorganisation, die Assistance Germano Camerounaise, in Yaoundé besucht und dort die Ausbildungsstätten Metallwerkstatt „Atelier de métal“ und die Textilwerkstatt „Atelier textil“ mit viel fachlicher Kompetenz und unermüdlichem Einsatz unterstützt.

Was die beiden erlebt haben, was sie begeistert hat und was sie geleistet haben, lesen Sie hier:

Ab sofort kein Stahl mehr auf dem Boden

Norbert errichtet erst einmal als Materiallager ein langes Stahlregal an der Wand und dazu einen soliden, stabilen Arbeitstisch. Mr Noah, der Vorarbeiter in der Metallwerkstatt, ist begeistert und sehr zufrieden!

Zunächst muss geplant, konzepiert und gezeichnet werden. Norbert macht sich, unter den aufmerksamen Blicken und Ohren des Ausbilders und der Schüler, an die Arbeit:

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Tischlerei Brix aus Berlin zu Besuch in der Schreinerei!

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André Brix und Karl Siebert aus der Tischlerei Brix* in Berlin waren 5 Tage zu Besuch in der Schreinerei der Assistance Germano Camerounaise.

Andre Brix u Djento  André Brix und Mr Bosco Benten, der regionale Leiter unserer Partnerorganisation AGC, verstanden sich auf Anhieb.

Die Jungunternehmer aus Berlin waren beeindruckt von den Maschinen, die dort im Einsatz sind und konnten hier und dort auch kleine Mängel beheben. Vielen Dank!

Frohe Weihnachten für alle!

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Wir wünschen frohe Weihnachtstage

für alle Menschen – ob nah oder fern. Möge jeder Mensch die Weihnachtstage friedlich im Kreise von Familie und Freunden verbringen, Liebe und Freude erfahren und einmal die Nöte des Alltags vergessen können.

In diesem Sinne wünschen wir jedem Menschen viele Lichtblicke im neuen Jahr.

Möchten Sie wissen wie man Weihnachten in Kamerun feiert?

Die Schlosserei wird zur Kunstschmiede

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Aufwendige Metallarbeiten – zwei linke Hände sind hier nicht gefragt!

Die Schlosserei wird zur Kunstschmiede: mit traditioneller Handwerksfähigkeit und gestalterischer Begabung schmiedet Noah prachtvolle Tore und Geländer. Eine solche Arbeit erfordert Kraft und Präzision, denn Eisen und Stahl sind durch ihre Härte und Festigkeit unwillige Werkstoffe.

Ornamente, kl.  Rechnen, kl.

Erst durch Erhitzen über einem offenen Schmiedefeuer werden sie biegsam. Die unterste Schmiedetemperatur liegt übrigens bei 700°C – die ist erreicht, wenn die Glut dunkelrot ist.

Vielen Dank Reinhard Kurczynski

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Im August war Reinhard Kurczynski vier Wochen in Kamerun im Ausbildungszentrum der Deutschen Kamerun-Hilfe in Yaoundé.

„Die Werkstatt macht einen ordentlichen, aufgeräumten Eindruck und die Maschinen sind nach einem überlegtem Arbeitsablauf sinnvoll aufgestellt “ – so gleich sein erster Eindruck, der sich auch in den nächsten Wochen bestätigt hat.

Also konnte es sofort mit der Arbeit losgehen: die Tragfähigkeit der vorhandenen Dachkonstruktion wurde durch den Einbau selbst hergestellter Dachbrettbinder mit einer Spannweite von 7500mm sichergestellt.

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Täglich wurde gemeinsam mit Alphonse Yombi, Bosco Benten als regionaler Leiter und Gauthier Yombi als Werkstattleiter, oft bis in den Abend hinein geplant und diskutiert: es ging um Arbeitsvorbereitung, Materialplanung sowie um Kostenerfassung und Kostenplanung. Auch Arbeits-, Gesundheits- und Brandschutz waren Themen, denen viel Aufmerksamkeit seitens der Kameruner gewidmet wurde. Als Dipl.-Ingenieur kennt sich Reinhard Kurczinski auf diesen Gebieten gut aus und ihm ist es gelungen, sein Wissen kompetent und auf kurzweilige Weise weitergeben.

Er kann alles reparieren IMG-20150812-WA0005

Zur Dokumentation standen eine Software zur Konstruktion und Materialplanung, eine Software zur Platten-Zuschnittsberechnung und Preiskalkulation zur Verfügung, die uns von den Firmen Hettich WoodWorks und Holzis als Spende überlassen wurden, die Reinhard erfolgreich auf den Rechnern vor Ort installieren konnte.

Und auch jetzt, im Anschluss an seine Rückkehr nach Deutschland, steht Reinhard der Deutschen Kamerun-Hilfe nicht nur mit Rat, sondern auch mit viel Tat weiterhin zur Verfügung: er hat bereits zwei Päckchen mit benötigten Kleinmaterialien, wie Bits für Schraubenzieher oder einen Treibriemen, nach Kamerun geschickt. Das ganze Team, sowohl in Deutschland als auch vor Ort ist ihm sehr dankbar für seinen unermüdlichen, immer freundlichen und geduldigen Einsatz für unser Projekt. Vielen Dank, lieber Reinhard!

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Mit Fleiß und Wissen…

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Fleißig, fleißiger, am fleißigsten: Textilwerkstatt Kamerun!

100 Uniformen sollten für eine Schule in Yaoundé hergestellt werden und das innerhalb von einer Woche. Jetzt konnten die SchülerInnen und ihre Ausbilder zeigen, was Sie in den letzten Monaten gelernt hatten. Fast im Akkord und „um die Wette“ wurde mit Fleiß und Wissen vermessen, geschnitten, genäht, gebügelt und verpackt – am letzten Tag sogar bis in die Nacht hinein. Die Mühen haben sich gelohnt: die Schuluniformen wurden rechtzeitig zum Schulbeginn vom regionalen Leiter des Zentrums, Bosco Benten am Montag morgen zur Schule gebracht!

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Die Textilwerkstatt und Ihre fleißigen NäherInnen haben gezeigt, dass sie es können und hoffen, darauf ihre Fähigkeiten weiter unter Beweis stellen zu dürfen. Um auf potentielle Auftragsarbeiten vorbereitet zu sein, stellen die Helfer des Zentrums zur Zeit weitere Industrienähmaschinen auf, die bereits mit einem der vergangenen Hilfstransporte nach Yaoundé gebracht wurden. Die Maschine mit dem Wäsche-Knopfloch-Automaten wird jetzt dringend gebraucht…und alle denken noch einmal dankbar an die Spende eines Berufskollegs in Düsseldorf!

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10. Hilfstransport auf dem Weg nach Kamerun!

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Gemeinsam mit unserem netten Team aus ehrenamtlichen Helfern, haben wir am 30. Juni 2015 die Türen des 10. Hilfsgütertransports auf dem Gelände der Firma Medicor geschlossen. Besonders gefreut haben wir uns auch, dass Marlis Sieburg, die Bürgermeisterin der Stadt Kerpen, sich Zeit genommen hatte, um diesen für uns immer sehr fröhlichen Anlass zu begleiten.

 

Ein Ultraschallgerät, Mikroskope, Behandlungsliegen- und Stühle sowie ein EKG-Gerät gehen auf die Reise nach Afrika um dort in unserer Krankenstation „Centre de Santé Medicor“ zum Einsatz zu kommen. Eine Drehmaschine, eine Fräsmaschine und ein Schleifbock sind ebenfalls im Container und sind für die Ausstattung der vorhandenen Schreinerei bestimmt. Weitere großzügige Sachspenden, wie ein Betonmischer, eine Leiter, ein Rasenmäher, Baugerüstelemente und sogar ein kleines Stromaggregat werden dabei helfen, dass der Bau des neuen Ausbildungszentrums voranschreitet. Ein gebrauchter PKW-Anhänger, wird selbst in Yaoundé der Hauptstadt von Kamerun für Aufsehen sorgen und die Menschen werden versuchen die Idee aufzunehmen und nachzubauen, so sagt Alphonse Yombi lachend.